Transsibirische Eisenbahn

Die Transsibirischestrecke wurde in mehreren Etappen gebaut. Der Bau der Strecke wurde dank dem Zar Aleksander III. angefangen. 1887 wurden drei Expeditionen auf diesem Weg gemacht, um zu prüfen, ob es überhaupt möglich war, hier eine Trassenführung zu bauen. Im Jahre 1892 wurde das Komitee der Sibirischen Eisenbahn gegründet, das den Bahnbau und andere Strategien, die Sibirien erschließen konnten, koordinierte. Die Transsibirischestrecke hat einen besseren Zugriff auf sibirischen Rohstoff ermöglicht, der Welthandel und die Industrie wurden auf neue Ebenen gehoben, sowie auch Menschen selbst wurden mobiler.

Im Jahre 1892 fang man die Westsibirischestrecke in Cheljabinsk zu bauen. Diese Strecke führt über Kurgan, Petropavlovsk, Omsk, Kansk zur Bahnstation Ob. Hier 1893 fang man die große Stadt Novosibirks zu bauen. Die Westsibirischestrecke hat eine Länge von 1415km.

Die Mittelsibirische Strecke wurde innerhalb von 6 Jahren gebaut. Sie führt über Krasnojarsk bis nach Irkutsk an den Baikalsee. Die schönste Eisenbahnbrücke findet man bei Krasnojarsk über den Jenissej, deren Konstruktion auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Der schönste Abschnitt auf der ganzen Strecke ist die Baikalstrecke, die 84km hat. Da diese Strecke besonders schön ist, wurden extra dafür zwei neue Fahrschiffe in Glasgow bestellt. Das größere Schiff, die Baikal, existiert leider heute nicht mehr.

Die Transbaikalstrecke wurde innerhalb von fünf Jahren gebaut. Zuerst dauerte diese Strecke nur bis Sretensk, aber mit dem Bau von der Amur-Bahn wurde diese Strecke verlängert.

Der Bau der Amurstrecke dauerte 8 Jahre. Sie verbindet Transbaikalien und Chabarovsk zusammen.

Somit war die ganze Transsibirischestrecke vollendet. Über 90.000 Menschen haben ihre Arbeit für diese bekannteste Bahn geleistet. Aber alles war nicht so leicht, wie es wohl klingt. Viele Arbeiter starben an Seuchen und Strafgefangene mussten dort solange arbeiten bis sie völlig erschöpft wurden.

Die Transsibirischeeisenbahn fährt durch folgende Städte: Moskau, Jaroslavl, Kirov, Perm, Ekaterinburg, Tjumen, Omsk, Novosibirsk, Tomsk, Tajschet, Krasnojarsk, Irkutsk, Ulan-Ude, Tschita, Birobidshan, Chabarovsk, Vladivostok; oder es gibt eine andere Strecke, die ab Ulan-Ude durch Ulan Bator nach Peking führt.

Diejenige, die mit der Transsibirischenbahn reisen möchten, sollten folgendes wissen:

- Der Zug startet ab der Jaroslawskij Eiesenbahn in Moskau.

- Die Fernzüge sind ziemlich lang, besonders in der Sommerzeit, und können bis zu 500m lang sein. Darum ist es zu empfehlen, dass Sie rechtzeitig zum Abfahrt kommen, um Ihren Waggon zu finden.

- Auf jedem Waggon steht eine Nummer. Sie müssen die richtige Nummer finden, die auf Ihrer Fahrkarte steht, dann müssen Sie Ihre Fahrkarte zusammen mit dem Personalausweis dem Bordpersonal zeigen und erst dann können Sie den Zug betreten. Diejenige, die keine Karten haben, dürfen nicht an Bord!

- Erste Klasse gibt es normalerweise nicht, darum müssen Sie entweder in Vier-Bett-Abteilen oder in einem platzkartnij Waggon, der keine Abteilungen hat, reisen. In beiden Fällen, wenn Sie eine angenehme Reise haben möchten, sollten Sie das Ende des Waggons vermeiden, weil sich nähmlich dort ein Vorraum mit der Toilette und Mülleimer befindet. Man kann dort auch rauchen.

- Sie werden normalerweise von zwei Schaffnern begleitet, die für Ihr Wohlbefinden zuständig sind. Sie regulieren die Temperatur im Waggon, servieren Tee, prüfen Fahrkarten, bringen das Bettzeug und putzen den Waggon.

- Es gibt in den Abteilen keinen Stromanschluß, aber im Vorraum gibt es eine Steckdose.

- Neben dem Dienstabteil findet man ein Heißwassergerät, wo Sie Trinkwasser beziehen können.

- Ihr Gepäck können Sie unter den Betten verstauen.

- Jedes Bett ist mit einer Lampe vorgesehen und in dem Abteil gibt es auch Beleuchtung, die aber ab 22 Uhr ausgeschaltet wird. Das ist die Zeit zum Schlafen. Die Beleuchtung wird erst um 6 Uhr in der Früh angeschaltet. Es gibt auch ein Bordradio, das man regulieren kann. Das Abteil lässt sich von innen sperren.

- In jedem Zug gibt es auch einen Speisenwagen. An jeder Station können Sie auch frische Leckereien kaufen, die gleich neben jedem Wagen verkauft werden.

- Es gibt auch die Möglichkeit an jeder Station rauszugehen, um ein bisschen frische Luft zu schnappen, aber gehen Sie lieber nicht zu weit weg, weil die Abfahrt manchmal nicht angekündigt wird. Besonders in der Nacht.

- Im Zug gibt es auch Sicherheitsdienst, daher ist es ziemlich sicher mit dem transsibirischen Zug zu fahren, falls Sie Angst um Ihre Sicherheit haben.

- Die Toiletten werden während des Aufenthalts gesperrt.

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